Die REGIONALEN
Die REGIONALEN
Kommunales, Bau

Strukturförderung in Regionen Nordrhein-Westfalens

Die REGIONALEN

Mit den REGIONALEN fördert die Landesregierung gemeinsame wegweisende Projekte einzelner Regionen.

  • Unternehmen und Verbände
  • Behörden

eREGIONALE 2033
Städte im Wandel als Vorreiter einer neuen Normalität

Jetzt bewerben!

Das Ministerium hat die Bewerbungsphase für die „eREGIONALE 2033 – Städte im Wandel als Vorreiter einer neuen Normalität“ eröffnet. Neu ist, dass diese REGIONALE ausdrücklich als Experimentierraum aufgestellt wird. 

Die eREGIONALE 2033 richtet den Blick gezielt auf Städte, Gemeinden, Kreise und Teilregionen, in denen die Bevölkerung dauerhaft zurückgegangen ist. Dort passen Infrastruktur und Angebote oft nicht mehr zur tatsächlichen Nachfrage, wirtschaftliche Entwicklungen sind weniger stabil, die Widerstandskraft gegen Klimafolgen ist zu schwach und zugleich steigen die öffentlichen Ausgaben. 

Leitgedanke der eREGIONALE 2033 ist: „Weniger wird Zukunft.“ Eine weitere Kernidee für die eREGIONALE 2033 ist es, dass in dem geschützten Experimentierraum neue Lösungsansätze entwickelt und getestet werden können. Im Vordergrund der „EXPERIMENTIERRAUM REGIONALE 2033“ stehen Strategien, um aus den vermeintlich bestehenden Defiziten, Fähigkeiten zu machen. Es geht damit auch ausdrücklich um die Bereitschaft von Kommunen, Verwaltungsreformen mitzudenken oder ausprobieren zu wollen.

Städte, Gemeinden, Kreise oder Regionen können sich bis zum 20. Juli 2026 online über das Beteiligungsportal des Landes Nordrhein-Westfalen für die Ausrichtung der „eREGIONALE 2033“ bewerben. Für die Online-Bewerbung sind maximal 15 Seiten von Nöten. Damit startet der „EXPERIMENTIERRAUM REGIONALE 2033“ – anders als bisher, einfacher und damit experimentell: Von Anfang an.

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REGIONALE Strukturförderung

Mit den REGIONALEn werden Strukturfördermaßnahmen für ausgewählte Regionen umgesetzt. Den Städten, Kreisen und Gemeinden bietet die Landesregierung Nordrhein-Westfalen dabei die Möglichkeit, wegweisende und gemeinsame Projekte durchzuführen. Die Regionen gestalten den Strukturwandel entsprechend ihren regionalen Stärken und Herausforderungen. Die REGIONALEn fördern die interkommunale Zusammenarbeit und sind seit mehr als 25 Jahren ein erfolgreiches strukturwirksames Instrumentarium des Landes Nordrhein-Westfalen (Memorandum - 25 Jahre REGIONALE).

Nur Regionen können sich für eine REGIONALE bewerben. Gemeinsam erarbeiten die beteiligten Städte, Gemeinden und Kreise ein Konzept, das die Strategien, Projekte und Ereignisse beschreibt, mit denen sich die Region profilieren will. Seinen Kern bilden anspruchsvolle, strukturwirksame Maßnahmen in den Bereichen Stadt, Landschaft, Kultur, Wirtschaft, Umwelt, Tourismus und Mobilität die über einen Zeitraum von mehreren Jahren entwickelt werden. Im REGIONALE-Präsentationsjahr werden die Ergebnisse der Öffentlichkeit und dem Fachpublikum präsentiert.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen ist als federführendes Ressort in der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die REGIONALEn verantwortlich.

Mit der Leitidee „Digital. Nachhaltig. Authentisch. Die Südwestfalen-DNA“ hat die REGIONALE 2025 Südwestfalen weiterentwickelt. Die Region setzt sich aus dem Hochsauerlandkreis, dem Märkischen Kreis sowie den Kreisen Olpe, Siegen-Wittgenstein und Soest zusammen. Seit der REGIONALEN 2013 bestehen bereits ausgeprägte Kooperationsstrukturen in der Region, die fortgeführt worden sind.

In den Jahren bis zur Präsentation 2025/2026 werden durch die Projekte der REGIONALE  Ortsmitten neu und anders gedacht, digitales Wissen und digitale Kompetenzen gestärkt, neue Orte der Kultur und Begegnung geschaffen, Menschen mobiler gemacht, Unternehmen unterstützt und nachhaltiges (Um)Bauen vorangetrieben. 

Die Region des Bergischen RheinLandes umfasst den Oberbergischen Kreis, den Rheinisch-Bergischen Kreis sowie den östlichen Teil des Rhein-Sieg-Kreises mit insgesamt 28 Kommunen. Die REGIONALE 2025 – Bergisches RheinLand hat es sich zum Ziel gesetzt, sich zwischen der Entwicklungsdynamik der Rheinschiene und dem Leben im eher ländlich geprägten Bergischen Rheinland zukunftsfähig aufzustellen und ausbalanciert weiterzuentwickeln. Dabei setzt die REGIONALE auf fünf Zukunftsthemen:

  • Weiter geht’s – Gebäude und Flächen unterschiedlicher Dimensionen und aus unterschiedlichen Zeitepochen weiterdenken, weiterentwickeln und weiternutzen
  • Alles Ressource – nachhaltiger und effizienter Umgang mit den natürlichen Ressourcen und Rohstoffen von Wasser und Holz über Baumaterial bis hin zu Erholungsorten
  • Das Gute Leben selbst gemacht – Orte schaffen und qualifizieren als Angebote für ein lebendiges Zusammenleben und Knotenpunkte des öffentlichen Lebens im ländlichen Raum
  • Neues machen – Stärkung von Innovations- und Wissensstandorten sowie regionalen Netzwerken für den Wirtschaftsstandort
  • Hin und weg – Stärkung klimaschonender, flexibler und vernetzter Mobilität durch Kombination unterschiedlicher Verkehrsmittel für alle Bevölkerungsgruppen

Historie: Mehr als ein Vierteljahrhundert REGIONALE Strukturförderung

Seit über 25 Jahren werden in regelmäßigen Abständen REGIONALEn in Nordrhein-Westfalen im Rahmen von Wettbewerben ausgeschrieben und durchgeführt. Die jüngste REGIONALE 2022 in Ostwestfalen-Lippe stand unter dem Motto „Wir gestalten das neue UrbanLand. UrbanLand steht für ein ausbalanciertes Verhältnis von städtischen und ländlichen Räumen mit dem Ziel, eine Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in der gesamten Region zu bieten. Die Region umfasst die Stadt Bielefeld sowie die Kreise Herford, Gütersloh, Paderborn, Höxter, Minden-Lübbecke und Lippe und ist deckungsgleich mit dem Regierungsbezirk Detmold. Zum Präsentationsjahr wurden über 60 Projekte mit einer Gesamtförderung von rund 145 Millionen Euro realisiert.

Die REGIONALE 2016 stand unter dem Motto „Zukunftsland westliches Münsterland“. Hier wurden Projekte mit einer Gesamtförderung von rund 148 Millionen Euro realisiert, davon rund 66,4 Millionen Euro aus Mitteln der Städtebauförderung. 

Im Rahmen der REGIONALE 2013 in Südwestfalen wurden 42 qualifizierte Projekte mit einem Gesamtvolumen von über 300 Millionen Euro realisiert. Davon stellte das Land rund 167 Millionen Euro Fördermittel (inklusive EU- und Bundesmitteln) zur Verfügung, rund 34 Millionen wurden aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereitgestellt.

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