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Bau von Mietwohnungen
Nur ein Mehr an Mietwohnungsbau kann dazu beitragen, mittel- bis langfristig Mieten zu stabilisieren. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen verfolgt mit der öffentlichen Wohnraumförderung das Ziel, mehr öffentlich-geförderten und damit bezahlbaren Wohnraum in allen Marktsegmenten zu schaffen. Der Schwerpunkt der öffentlichen Wohnraumförderung, die bis 2027 mit einem Volumen von 12 Milliarden Euro ausgestattet ist, liegt auf der Förderung von Mietwohnraum.
Zum Jahresende 2024 gab es im Land Nordrhein-Westfalen rund 414 000 öffentlich-geförderte Wohnungen. 2024 lag die Anzahl öffentlich-geförderter Wohnungen im gesamten Wohnungsmarkt der Bundesrepublik Deutschland bei rund 1,05 Millionen Wohnungen. Damit liegen rund 40 Prozent aller bundesweit preisgebundenen Mietwohnungen in Nordrhein-Westfalen.
Insgesamt hat sich der Rückgang des preisgebundenen Mietwohnungs-bestands in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren deutlich abgeschwächt. Während der Bestand zwischen 2005 und 2015 in jedem Jahr durchschnittlich um rund 3,8 Prozent abnahm, flachte sich der Rückgang danach ab und lag 2024 bei 2,1 Prozent. In einzelnen Städten mit hohen Bedarfen konnte der Rückgang sogar umgekehrt werden. So sind in den Städten Bielefeld und Oberhausen die Bestände preisgebundener Mietwohnungen im Jahr 2024 leicht angewachsen.
Wohnungsmarktprognose für das Land Nordrhein-Westfalen
Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2020 ein „Wohnungsmarktgutachten über den quantitativen und qualitativen Wohnungsneubaubedarf in Nordrhein-Westfalen bis 2040“ veröffentlicht. Danach werden bis 2040 im Basisszenario durchschnittlich rund 46 000 neue Wohnungen pro Jahr benötigt. In der kurzfristigen Betrachtung bis 2025 werden jährlich rund 51 000 neue Wohnungen benötigt.
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