Städtebauförderung Nordrhein-Westfalen 2026: 356 Millionen Euro für 139 Stadtumbauprojekte in 117 Kommunen
Ministerin Scharrenbach: Städtebauförderung ist Garant für moderne Stadt- und Gemeindeentwicklung in Nordrhein-Westfalen
Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung teilt mit:
Das Städtebauförderprogramm Nordrhein-Westfalen 2026 steht: Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung hat 356 Millionen Euro für 139 Stadtumbauprojekte in 117 Kommunen freigegeben.
„Die Städtebauförderung ist weit mehr als ein reines Investitionsprogramm. Sie ist das Fundament und unverzichtbarer Baustein für eine moderne Stadt- und Gemeindeentwicklung in Nordrhein-Westfalen. Sie erweckt Wohnviertel zu neuem Leben, schafft attraktive Orte unter Berücksichtigung von Klimaanpassungsmaßnahmen und Mobilitätserfordernissen der Zukunft. Kurzum: Städtebauförderung macht Kommunen fit für die Zukunft“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung.
Die Auswahl der Projekte geht auf Anträge aus den Städten und Gemeinden zurück, die vor Ort vorbereitet werden. In den vergangenen Jahren hat das Ministerium zudem die Förderzugänge stark vereinfacht. Mit der Veröffentlichung des Städtebauförderprogrammes 2026 ist zugleich für alle dort enthaltenen Maßnahmen der vorzeitige Maßnahmenbeginn erklärt: Es bedarf keines Zuwartens auf die Zustellung des formalen Förderbescheides, um mit der Umsetzung einer Maßnahme beginnen zu können. Die Städtebauförderung 2026 wird mit 185 Millionen Euro aus dem Land Nordrhein-Westfalen und mit 171 Millionen Euro durch den Bund bestritten.
„Der Koalitionsvertrag des Bundes sieht vor, die Mittel der Städtebauförderung bis 2029 schrittweise zu verdoppeln. Das ist ein deutliches Zeichen für die Bedeutung dieses Förderinstruments, mit dem die Kommunen in Nordrhein-Westfalen eine nachhaltige Stadt- und Ortsentwicklung vorantreiben können,“ so Ministerin Scharrenbach weiter.
Bereits jetzt können die Städte und Gemeinden Anträge für die Städtebauförderung 2027 stellen. Antragsfrist wird der 31. Oktober 2026 sein.
Städtebauförderprogramm 2026 | Beispielhafte Förderungen
- Gelsenkirchen | Stadtperspektive Gelsenkirchen mit 17,5 Millionen Euro
Modellhafte Beseitigung von Wohnungsüberhängen und Sanierung von Immobilien
- Hagen | Hagen-Pakt mit 10,1 Millionen Euro
Modellhafte Beseitigung von Wohnungsüberhängen und Problemimmobilien, Maßnahmen zur Stärkung der städtebaulichen Kriminalprävention
- Minden | Glacis Minden mit 6,4 Millionen Euro
Gestaltung der Weserpromenade und weiterer Bauabschnitte zur Sanierung des Rathauses
- Mönchengladbach | Alt-Mönchengladbach mit 11,7 Millionen Euro
Aufwertung Obere Hindenburgstraße und Tunnel „Heinrich-Turm-Straße“, umfassende Modernisierung und barrierefreier Umbau des Kinder- und Jugendzentrums „STEP“
- Oberhausen | „Oberhausen Brückenschlag“ mit 10,5 Millionen Euro
Umgestaltung Marktstraße, Revitalisierung Altmarkt, Umsetzung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes sowie Planungskosten
- Steinfurt | Stadtkern Borghorst mit 9,4 Millionen Euro
Neugestaltung der Stadtachse
- Tecklenburg | Historischer Stadtkern mit 5,5 Millionen Euro
Teilmaßnahmen „Nordhang und Nordpromenade“ und „Mauersanierung" sowie begleitende Maßnahmen, Planungskosten, übrige investive Maßnahmen am Burgberg
- Wermelskirchen | Rhombus-Areal mit 6,8 Millionen Euro
Aktivierung einer Teilfläche der innenstadtnahen Brachfläche „Innovationsquartier Rhombus-Areal“
- Wuppertal | Innenstadt Wuppertal-Elberfeld mit 7,4 Millionen Euro
Neugestaltungen Schloßbleiche, Kirchplatz, Calvinstraße, Kirchstraße sowie Alte Freiheit
Mehr Informationen zur Städtebauförderung finden Sie unter: https://www.mhkbd.nrw/themenportal/staedtebaufoerderung
Veröffentlichung Städtebauförderprogramm
Nordrhein-Westfalen 2026
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen
Hubertusstraße 9
40219 Düsseldorf
Deutschland
Social Media-Einstellungen
Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an die nachfolgenden Dienste übertragen und dort gespeichert:
Youtube, Vimeo
Bitte beachten Sie unsere Informationen und Hinweise zum Datenschutz und zur Netiquette bevor Sie die einzelnen Sozialen Medien aktivieren.
Datenfeeds von sozialen Netzwerken dauerhaft aktivieren und Datenübertragung zustimmen: