Heimatpreis

Nordrhein-Westfalen heimatet

Mit dem „Heimat-Preis" rückt die Landesregierung in Kreisen, Städten und Gemeinden herausragendes Engagement in den Fokus der Öffentlichkeit.

„Nordrhein-Westfalen heimatet“: Mehr als 260 Städte, Gemeinden und Kreise haben sich bereits dazu entschlossen, örtlich einen "Heimat-Preis" zur Würdigung des örtlichen Engagements zu vergeben. Mit dem „Heimat-Preis“ rückt die Landesregierung in Kreisen, Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens herausragendes Engagement in den Fokus der Öffentlichkeit. Neben der Wertschätzung für die geleistete Arbeit verbindet sich damit auch die Chance, vor Ort über das Thema „Heimat“ zu diskutieren, denn: Heimat ist vielfältig.

 

Dieses Jahr wurden zum dritten Mal Landes-Heimat-Preise vergeben. 

 

Grundlage für die Nominierung zum Landes-Heimat-Preis 2022 sind die lokalen Heimat-Preise, welche im letzten Jahr in den Kreisen, Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen vergeben und mit der Heimatförderung des Landes unterstützt wurden. Aus den 238 Sieger-Projekten hat eine Fach-Jury des Landes die Preisträgerinnen und Preisträger des Landes-Heimat-Preises 2022 ausgewählt.

Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten jeweils 7.000 Euro. Außerdem hat sich die Jury entschieden, jeweils drei Projekte mit Sonderpreisen „Für ‚Heimaten‘ in herausfordernder Zeit“ sowie „Junge Heimat“ auszuzeichnen, die mit je 2.000 Euro dotiert sind.

 

Landes-Heimat-Preisträger 2022

„Ankommen - Heimat finden“: Die Flüchtlingsinitiative „Hiergeblieben“ in Billerbeck macht aus Fremden Freunde.
 

„Wiedergewonnene Heimat“: Drei Bergheimer Heimatvereine (Verein der Heimatfreunde von Niederaußem-Auenheim e.V., Heimatverein Oberaußem-Fortuna e.V., Verein für Geschichte und Heimatkunde Quadrath-Ichendorf 1985 e.V.) machen mit dem Projekt „Ehemaliger Tagebau ,Fortunafeld‘“ verlorene Heimat zur wiedergewonnen Heimat.

 

„Bühnen-Heimat“: Die Bürgerbühne Gütersloh e.V. bringt mit dem Projekt „Die integrative Kraft von Theater“ Heimat-Themen auf die Bühne.
 

„Heimat nachhaltig“: Das Vereinskartell Freilingen e.V. sorgt mit dem Projekt „Ökologische Dorfentwicklung Freilingen“ für mehr Flora und Fauna, für Müllvermeidung und ein lebhaftes Miteinander aller Vereine.
 

 

Landes-Heimat-Preisträger 2022

Sonderpreise „Heimaten in herausfordernder Zeit“

„75 + 1 Jahre Freiheit“: Der Verein für Denkmalpflege Sonsbeck e.V. hat umfangreiche Erinnerungen an Krieg, Kriegsende und 75 Jahre Frieden trotz der Pandemie durch verschiedene Formate (online, in Schaufenstern, mit einem digitalen Adventskalender) einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
 

„Nachbarschaftshilfe“: Breite Unterstützung für einsame, kranke und ältere Menschen während der Pandemie durch die Nachbarschaftshilfe Wetter (Ruhr).
 

„Borchener Warenkorb und Sozialfonds“: Die Initiative Borchener für Borchener e.V. unterstützt Bedürftige in der Pandemie.
 

 

Landes-Heimat-Preisträger 2022

Sonderpreise „Junge Heimat“

Mit dem Projekt „Blatzheimer (Foto-)Geschichten digital und analog“ der Buchstützen Blatzheim e.V. zeichnen Kinder und Jugendliche ihr Bild von Heimat in Texten, Bildern, Tönen und bewegten Bildern.
 

„Die Bühne fragt“: Die Freilichtbühne Billerbeck e.V. holt gemeinsam mit einer engagierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen heimataktive Vereine auf die Bühne und liefert mit professionellen Podcasts ein breites Bild von der Kraft des Ehrenamts vor Ort.
 

„Kinderpfad durch Rellinghausen & Stadtwald“ in Essen der Bürgerschaft Rellinghausen-Stadtwald e.V.
 

PM Siebenbürger Sachsen

Erstmals in der Geschichte des Landes wird der Heimat-Preis für die Siebenbürger Sachsen verliehen. Die Auszeichnung wurde 2019 von der Landesregierung ins Leben gerufen und ist mit insgesamt 12.500 Euro dotiert. Sie steht für die intensive Verbindung des Landes Nordrhein-Westfalen zu den Siebenbürger Sachsen. Seit 1957 besteht die Patenschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und den Siebenbürger Sachsen.

„Der Heimat-Preis für die Siebenbürger Sachsen ist Ausdruck der engen Verbundenheit zwischen Nordrhein-Westfalen und Siebenbürgen. Die Landesregierung würdigt mit dem Preis den hohen Einsatz der Siebenbürger Sachsen in Vergangenheit und Gegenwart für den Austausch in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Literatur zwischen unserem Bundesland und der Region Siebenbürgen im heutigen Rumänien. Als engagierte Heimatgestalterinnen und Heimatgestalter leisten die Siebenbürger Sachsen einen besonders wertvollen Beitrag für die Völkerverständigung und unser Zusammenleben in Nordrhein-Westfalen. Ich gratuliere den Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich“, so Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

„Die jahrzehntelange fruchtbare Zusammenarbeit wird mit dem neuen ‘Heimat-Preis für die Siebenbürger Sachsen‘ des Landes Nord-rhein-Westfalen als sichtbares Zeichen der engen Beziehung zueinander gewürdigt. Ich danke dem Land Nordrhein-Westfalen für die Initiierung dieses Preises, in dem wir unsere Integration in der neuen Heimat wiederfinden, genauso aber auch eine Brücke von Nord-rhein-Westfalen in die alte Heimat Siebenbürgen schlagen“, so Rainer Lehni, Bundesvorsitzender und Landesvorsitzender NRW des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V..

Eine internationale Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, der Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung in Nordrhein-Westfalen und Rumänien, wählte bereits 2020 drei herausragende Projekte und Lebenswerke zur Prämierung aus: Die Initiative „Turm der Erinnerung“, steht für den Erhalt des kulturellen Erbes der Siebenbürger Sachsen sowie generationenübergreifende Zusammenarbeit bei der Betreuung des gleichnamigen identitätsstiftenden Turms in Wiehl-Drabenderhöhe. Ebenfalls ausgewählt wurde der Schiller Verlag in Hermannstadt, der mit seinem Verlagsprogramm eine literarisch-kulturelle Brücke zwischen Deutschland und Rumänien schlägt. Einen Sonderpreis erhält darüber hinaus Orgelbauer Hermann Binder aus Hermannstadt, der mit seiner Orgelwerkstatt zum Erhalt des von den Siebenbürger Sachsen geschaffenen Kulturguts – den Kirchenburgen – in besonderer Form beigetragen hat. Die beiden Hauptprei-se erhalten jeweils 4.500 Euro, der Sonderpreis wird mit 3.500 Euro dotiert. Pandemiebedingt musste bisher auf eine Preisverleihung in Präsenz verzichtet werden. Diese wurde jetzt am 31. März 2022 durchgeführt. 

Derzeit leben rund 20.000 Siebenbürger Sachsen in Nordrhein-Westfalen. Dies sind etwa zehn Prozent aller Siebenbürger Sachsen in Deutschland.

 

Informationen zu den ausgezeichneten Preisträgerinnen und Preisträgern des Heimat-Preises für Siebenbürger Sachsen des Landes Nordrhein-Westfalen:

 

Initiative „Turm der Erinnerung“ in Wiehl-Drabenderhöhe

Der „Turm der Erinnerung“ ist zum Wahrzeichen der Siedlung Wiehl-Drabenderhöhe der Siebenbürger Sachsen geworden und erinnert zugleich an die reiche Kulturlandschaft Siebenbürgens mit ihren zahlreichen Kirchenburgen und Wehrtürmen. Er bildet den symbolträchtigen Eingang zum Haus Siebenbürgen und ist – mit seinem roten Dach – ein Erkennungszeichen weit über das Oberbergische hinaus. Zahlreiche Aktivitäten erfüllen den Turm mit Leben. Er ist Geschichtsmuseum, Kunstgalerie und Treffpunkt der Generationen. Darüber hinaus bildet er den stimmungsvollen Schauplatz für eine Fülle kultureller Veranstaltungen – organisiert vom Hilfsverein der Siebenbürger Sachsen "Adele Zay" e. V., der Kreisgruppe Drabenderhöhe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen sowie dem Haus Siebenbürgen Drabenderhöhe – welche gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Dorfes Drabenderhöhe durchgeführt werden. Der Hilfsverein der Siebenbürger Sachsen "Adele Zay" e. V. wurde 1962 gegründet und feiert dieses Jahr das 60-jährige Jubiläum. Der Verein ist alleiniger Gesellschafter des Haus Siebenbürgen, einem Wohn- und Pflegeheim in Wiehl.

Darüber hinaus unterstützt er soziale und diakonische Einrichtungen und Aufgaben der Evangelischen Kirche AB in Siebenbürgen, Rumänien.

Begründung der Jury:

Die Jury sieht im „Turm der Erinnerung“ ein herausragendes Beispiel für den Erhalt des kulturellen Erbes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und der generationenübergreifenden Zusammenarbeit, die bei der Betreuung des Turms bis heute geleistet wird. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft siebenbürgischer Heimat in Nord-rhein-Westfalen – in und am „Turm der Erinnerung“ bekommt sie ein Gesicht und wird für alle erfahrbar.

 

Schiller Verlag in Herrmannstadt (Siebenbürgen, Rumänien)

Mit einem anspruchsvollen Verlagsprogramm leisten die beiden Gründer Anselm Roth (verstorben) und Jens Kielhorn von Hermann-stadt aus einen wertvollen Beitrag zur Stärkung und Bewahrung siebenbürgischer Identität innerhalb und außerhalb des ehemaligen Siedlungsgebietes der Siebenbürger Sachsen. Der Schiller Verlag Hermannstadt und die angegliederten Buchhandlungen stehen außerdem für die Vermittlung von Buch-Kultur in den Sparten Dokumentation, Ortsmonographien, Reiseführer, Belletristik, Theologie, Philosophie, Schulbücher und Alltagsleben: ein Programm, das für eine besondere Reichhaltigkeit bei der Weitergabe heimatlicher Themen steht.

Begründung der Jury:

Die Jury sieht im verlegerischen Wirken des Verlags vor allem seine Verdienste als Brückenbauer zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Rumänien, zwischen den Siebenbürger Sachsen innerhalb und außerhalb Rumäniens, zwischen Einheimischen, ihren Gästen und Touristen. Er zeigt zudem, was Literatur als Heimatstifterin leistet und wie Kulturpflege dazu beiträgt, lokale Identität zu stärken.

 

Sonderpreisträger: Orgelbauer Hermann Binder aus Hermann-stadt (Siebenbürgen, Rumänien)

Hermann Binder, geboren 1945 in Sighișoara, ist Siebenbürger Sachse und weit über die Grenzen Siebenbürgens als Orgelbauer und Orgelforscher bekannt. Sein Fachgebiet sind historische Orgeln und er ist zudem in der Nachwuchsarbeit sehr aktiv und erfolgreich.

Begründung der Jury:

Die Jury würdigt mit dem Sonderpreis den Einsatz Hermann Binders zur Bewahrung des kulturellen Erbes Siebenbürgens in Rumänien. Hermann Binder hat jahrzehntelang unter schwierigen Bedingungen – begonnen noch in der Zeit des Kommunismus – die einzige Orgelwerkstatt im sächsischen Siebenbürgen betrieben. Ihm ist es zu verdanken, dass die Kirchenburgenlandschaft als ein zentrales, von den Siebenbürger Sachsen geschaffenes heimatliches Kulturgut in Rumänien deckungsgleich geblieben ist mit einer Orgellandschaft. Kirchenburgen und Orgeln gehören untrennbar zusammen. Ebenso ist es Binders Verdienst, dass gute Organistinnen und Organisten ihren musikalischen Dienst in Siebenbürgen tun können und Nachwuchs im Orgelbau gefördert wurde. Hermann Binder kennt alle wichtigen Orgeln Siebenbürgens. Neben seiner handwerklichen Tätigkeit als Orgelbauer hat er die Instrumente auch wissenschaftlich erfasst. Hermann Binder ist bis heute in Hermannstadt als Orgelbauer tätig.

 

Mitglieder der Jury für den „Heimat-Preis für die Siebenbürger Sachsen“:

  • Vorsitz: Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen,
  • Rainer Lehni, Bundesvorsitzender und Landesvorsitzender NRW des Verbandes der der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V.,
  • Anna Janesch, Ehrenvorsitzende der Kreisgruppe Wiehl-Drabenderhöhe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V., Betreuerin der Heimatstube
  • Dr. Ruth Fabritius, Leiterin des Glasmuseums Rheinbach und stellvertretende Vorsitzende des Vereins Siebenbürgisches Museum Gundelsheim e.V.,
  • Dr. Stefan Cosoroaba, Referent für institutionelle Kooperation der Evangelischen Kirche Augsburger Bekenntnis in Rumänien für die Kontaktpflege mit den Siebenbürger Sachsen in Deutschland und der Evangelische Kirche in Deutschland (bis Januar 2022 und bei Ernennung als Jurymitglied – seit Februar 2022: Mitarbeiter im Stab der Gemeinschaft evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) in Wien) sowie
  • Benjamin Jozsa, Geschäftsführer des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien.

Unter dem Motto #NRWheimatet bewarben sich im Jahr 2020 in 220 Kommunen Projekte und Vereine um die lokalen "Heimat-Preise". Aus den jeweiligen Siegerprojekten in den Kommunen und Kreisen, die im Rahmen des Heimatförderprogramms prämiert wurden, wählte eine Fach-Jury des Landes die Preisträgerinnen und Preisträger des Landes-Heimat-Preises 2021 aus.

Die erfolgreichen Preisträgerinnen und Preisträger erhalten in den fünf unterschiedlichen Kategorien jeweils 8.000 Euro.

 

Landes-Heimat-Preisträger 2021

 
Kategorie "Geschichte und Herkunft sichtbar machen" Heimatverein Hamborn e. V. für sein Projekt
„Aspekte jüdischen Lebens im Duisburger Norden zwischen Industrialisierung und bürgerlicher Gesellschaft - einst und jetzt“
Kategorie "Herausragende Wege der Heimatvermittlung" Bergischen Geschichtsverein, Abtl. Burscheid e. V.
für sein Projekt „Verschwundene Häuser“
Kategorie "Soziale Heimat" Arbeitsgemeinschaft der Bonner Repair Cafés, MakerSpaces und Offenen Werkstätten für ihre „Reparaturcafés“
Kategorie "Heimat und Kunst" Heimatverein Asbeck e. V. für sein Projekt
SkulpTourA
Kategorie "Natürliche Heimat"

Förderverein Wasser- und Naturschutz Arche Noah e.V. in Menden für das Naturschutzzentrum Arche Noah

Im vergangenen Jahr hatten viele Kommunen Vereine für ihr Wirken insgesamt mit einem lokalen "Heimat-Preis" ausgezeichnet. Die Sonderpreise „Beispielhafter Verein“ mit einer Dotierung von je 4.000 Euro gehen an:

Dorf- und Heimatverein Isselhorst e. V.
Ortsverein Lage des Lippischen Heimatbundes e. V.

 

2020 wurde erstmals der Landes-Heimat-Preis vergeben. Aus den Gewinner-Projekten auf Kreis- Stadt- und Kreisebene, wählte eine Fach-Jury einstimmig die Preisträger der Plätze 1 bis 3 aus und prämierte außerdem drei herausragende Heimat-Preis-Projekte, die sich besonders durch das Engagement für und mit Kindern und Jugendlichen auszeichnen mit dem Sonderpreis „Junge Heimat“.

Die Gewinner des ersten Preises erhielten 12.500 Euro, die des zweiten Preises 8.000 Euro und die des dritten Preises 5.000 Euro. Die Preisträger des Sonderpreises „Junge Heimat“ erhielten jeweils 2.000 Euro.

Landes-Heimat-Preisträger 2020

1. Platz

Heimatverein Suderwick und die Bürgerinitiative „Dinxperwick“ für ihre gemeinsame Initiative „Heimat und Zukunft gestalten an der Grenze: nebeneinander und gemeinsam, denn Heimat kennt keine Grenzen“

2. Platz

Flüchtlingshilfe Alpen e. V./ HOME-Alpenmusik. Integratives Musikprojekt aus fünf heimatlich verbundenen Musikvereinen und einer Flüchtlingsinitiative mit mehr als 250 Mitwirkenden aus 14 Nationen

3. Platz

Dorfgemeinschaft Referinghausen aus Medebach. Mit einer „Digitalen Heimatstube“ macht die Dorfgemeinschaft Geschichte in Form historischer Dokumente und alten Bildmaterials digital erlebbar

 

Landes-Heimat-Preisträger „Junge Heimat“ 2020

 

„Flecker Erlebnisführung von und mit Jugendlichen“ – Freudenberg/Kreis Siegen-Wittgenstein, Preisträger der Gemeinde Freudenberg und des Kreises Siegen-Wittgenstein: FRids e.V. Freudenberg

 

„Schüler auf Spurensuche“ in Siegen, Preisträger der Stadt Siegen: AG „Kultur, Natur und Heimatgeschichte erforschen und erleben - Schüler auf historischer Spurensuche" der Hauptschule Achenbach in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Achenbach

 

„Heimatforscher in Augustdorf“, Preisträger der Gemeinde Augustdorf: Grundschule In der Senne

Die Landesregierung lädt alle Kommunen dazu ein, vor Ort den "Heimat-Preis" zu vergeben. Damit soll das Engagement der Menschen wertgeschätzt werden, die ihre Heimat jeden Tag, im Großen wie im Kleinen, gestalten. In den nordrhein-westfälischen Kommunen gibt es viele herausragende Projekte, Initiativen, Organisationen, Heimatvereine und -verbände, die zeigen, wie in Nordrhein-Westfalen geheimatet wird. Der "Heimat-Preis" ist neben Lob und Anerkennung zugleich auch Ansporn für andere mitzumachen.

Bei „Heimat“ geht es um das Verbindende, um die Gemeinschaft und den Zusammenhalt. Nur eine Politik, die wertschätzt, was Menschen jeden Tag in unserem Land im Großen und vielmehr im Kleinen leisten, wird dazu beitragen, dass Heimat bewahrt und gleichzeitig für die Zukunft gestaltet werden kann.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen fördert durch die Übernahme von Preisgeldern die Auslobung und Verleihung von „Heimat-Preisen“ durch Gemeinden und Gemeindeverbände. Damit befähigt die Landesregierung – getreu dem Ziel: Heimat wächst von unten – Gemeinden und Gemeindeverbände vor Ort, dass lokale Engagement unserer zigtausend ehrenamtlichen Tätigen zu würdigen. Im Rahmen einer Zuweisung können kreisangehörige Kommunen ein Preisgeld von 5.000 Euro, Kreise von 10.000 Euro und kreisfreie Städte von 15.000 Euro ausloben. Der „Heimat-Preis" kann als ein einzelner Preis oder in bis zu drei Preiskategorien oder -abstufungen durch die Gemeinde oder den Gemeindeverband verliehen werden.

Unmittelbare Zuwendungsempfänger sind Gemeinden und Gemeindeverbände in Nordrhein-Westfalen. Bei einer Stadt oder Gemeinde bedarf es eines Ratsbeschlusses, dass die jeweilige Gemeinde den „Heimat-Preis“ verleihen möchte; bei einem Kreis bedarf es eines Kreistagsbeschlusses. Der jeweilige Gremienbeschluss hat die Preiskriterien festzulegen. Handelt es sich um einen Grundsatzbeschluss zur Teilnahme am "Heimat-Preis", ist dieser auch für Förderanträge in Folgejahren nutzbar. Die Gemeinden und Gemeindeverbände würdigen im Rahmen der Teilnahme an dem Förderelement „Heimat-Preis“ das lokale Engagement und nachahmenswerte Praxisbeispiele im Bereich Heimat.

Mit dem landeseigenen Förderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ setzt die Landesregierung auf die vielfältigen Ideen und die Kreativität derer, die vor Ort tagtäglich heimaten.

Weitere Informationen zum „Heimat-Preis“ der einzelnen Städte und Kreise finden Sie auf den jeweiligen Internetseiten der Kommunen.

 

  • Ahaus, Stadt
  • Aldenhoven, Gemeinde
  • Alpen, Gemeinde
  • Altena Stadt
  • Altenbeken, Gemeinde
  • Anröchte, Gemeinde
  • Arnsberg, Stadt
  • Attendorn, Stadt
  • Augustdorf, Gemeinde
  • Bad Berleburg, Stadt
  • Bad Driburg, Stadt
  • Bad Honnef, Stadt
  • Bad Laasphe, Stadt
  • Bad Lippspringe, Stadt
  • Bad Oeynhausen, Stadt
  • Bad Sassendorf, Stadt
  • Bad Wünnenberg, Stadt
  • Baesweiler, Stadt
  • Balve, Stadt
  • Barntrup, Stadt
  • Bedburg-Hau, Gemeinde
  • Beelen, Gemeinde
  • Bergheim, Stadt
  • Beverungen, Stadt
  • Bergisch Gladbach, Stadt
  • Bestwig, Gemeinde
  • Bielefeld, Stadt
  • Billerbeck, Stadt
  • Blankenheim, Gemeinde
  • Blomberg, Stadt
  • Bocholt, Stadt
  • Bönen, Gemeinde
  • Bonn, Stadt
  • Borchen, Gemeinde
  • Borgentreich, Stadt
  • Borken, Kreis
  • Borken, Stadt
  • Bornheim, Stadt
  • Brakel, Stadt
  • Büren, Stadt
  • Burbach, Gemeinde
  • Brüggen, Gemeinde
  • Burscheid, Stadt
  • Castrop-Rauxel, Stadt
  • Coesfeld, Kreis
  • Delbrück, Stadt
  • Detmold, Stadt
  • Dinslaken, Stadt
  • Dörentrup, Gemeinde
  • Dormagen, Stadt
  • Dortmund, Stadt
  • Drolshagen, Stadt
  • Duisburg, Stadt
  • Düren, Stadt
  • Elsdorf, Stadt
  • Emmerich am Rhein, Stadt
  • Emsdetten, Stadt
  • Ennepe-Ruhr-Kreis
  • Ennepetal, Stadt
  • Ense, Gemeinde
  • Erftstadt, Stadt
  • Erkelenz, Stadt
  • Erkrath, Stadt
  • Erndtebrück, Gemeinde
  • Erwitte, Stadt
  • Espelkamp, Stadt
  • Essen, Stadt
  • Everswinkel, Gemeinde
  • Extertal, Gemeinde
  • Finnentrop, Gemeinde
  • Freudenberg, Stadt
  • Fröndenberg/Ruhr, Stadt
  • Geilenkirchen, Stadt
  • Geldern, Stadt
  • Gescher, Stadt
  • Gladbeck, Stadt
  • Grefrath, Gemeinde
  • Greven, Stadt
  • Grevenbroich, Stadt
  • Gronau (Westf.), Stadt
  • Gütersloh, Stadt
  • Gütersloh, Kreis
  • Gummersbach, Stadt
  • Haan, Stadt
  • Hagen, Stadt
  • Halle (Westf.), Stadt
  • Hallenberg, Stadt
  • Halver, Stadt
  • Hamminkeln, Stadt
  • Hattingen, Stadt
  • Heek, Gemeinde
  • Heimbach, Stadt
  • Heiden, Gemeinde
  • Heinsberg, Stadt
  • Heinsberg, Kreis
  • Hellenthal, Gemeinde
  • Hemer, Stadt
  • Herford, Kreis
  • Herdecke, Stadt
  • Herscheid, Gemeinde
  • Hilchenbach, Stadt
  • Hille, Gemeinde
  • Hochsauerlandkreis, Kreis
  • Horn-Bad Meinberg, Stadt
  • Hövelhof, Gemeinde
  • Höxter, Kreis
  • Höxter, Stadt
  • Hückelhoven, Stadt
  • Hünxe, Gemeinde
  • Hürtgenwald, Gemeinde
  • Hürth, Stadt
  • Ibbenbüren, Stadt
  • Inden, Gemeinde
  • Iserlohn, Stadt
  • Isselburg, Stadt
  • Issum, Gemeinde
  • Jüchen, Gemeinde
  • Jülich, Stadt
  • Kaarst, Stadt
  • Kalkar, Stadt
  • Kalletal, Gemeinde
  • Kamen, Stadt
  • Kempen, Stadt
  • Kerpen, Stadt
  • Kierspe, Stadt
  • Kirchhundem, Gemeinde
  • Kleve, Kreis
  • Kleve, Stadt
  • Korschenbroich, Stadt
  • Kranenburg, Gemeinde
  • Krefeld, Stadt
  • Kreuzau, Gemeinde
  • Kürten, Gemeinde
  • Laer, Gemeinde
  • Lage, Stadt
  • Langerwehe, Gemeinde
  • Legden, Gemeinde
  • Leichlingen (Rheinland), Stadt
  • Lennestadt, Stadt
  • Leverkusen, Stadt
  • Lichtenau, Stadt
  • Linnich, Stadt
  • Lippe, Kreis
  • Lippstadt, Stadt
  • Löhne, Stadt
  • Lohmar, Stadt
  • Lüdenscheid, Stadt
  • Lügde, Stadt
  • Marienmünster, Stadt
  • Märkischer Kreis
  • Marl, Stadt
  • Marsberg, Stadt
  • Medebach, Stadt
  • Meinerzhagen, Stadt
  • Menden (Sauerland), Stadt
  • Merzenich, Gemeinde
  • Meschede, Stadt
  • Metelen, Stadt
  • Mettingen, Gemeinde
  • Mettmann, Stadt
  • Minden, Stadt
  • Minden-Lübbecke, Kreis
  • Mönchengladbach, Stadt
  • Mönesee, Gemeinde
  • Monschau, Gemeinde
  • Morsbach, Gemeinde
  • Much, Gemeinde
  • Mülheim an der Ruhr, Stadt
  • Münster, Stadt
  • Nachrodt-Wiblingwerde, Gemeinde
  • Netphen, Stadt
  • Nettetal, Stadt
  • Neuenrade, Stadt
  • Neukirchen-Vluyn, Stadt
  • Neunkirchen, Gemeinde
  • Neuss, Stadt
  • Nideggen, Stadt
  • Niederzier, Gemeinde
  • Nieheim, Stadt
  • Nordwalde, Gemeinde
  • Nörvenich, Gemeinde
  • Nottuln, Gemeinde
  • Ochtrup, Stadt
  • Oberbergischer Kreis
  • Oberhausen, Stadt
  • Odenthal, Gemeinde
  • Overath, Stadt
  • Paderborn, Stadt
  • Paderborn, Kreis
  • Petershagen, Stadt
  • Porta Westfalica, Stadt
  • Pulheim, Stadt
  • Raesfeld, Gemeinde
  • Rahden, Stadt
  • Ratingen, Stadt
  • Rees, Stad
  • Reichshof, Gemeinde
  • Reken, Gemeinde
  • Rheda-Wiedenbrück, Stadt
  • Rhede, Stadt
  • Rheine, Stadt
  • Rhein-Erft-Kreis, Kreis
  • Rheurdt, Gemeinde
  • Rödinghausen, Gemeinde
  • Roetgen, Gemeinde
  • Rommerskirchen, Gemeinde
  • Rüthen, Stadt
  • Saerbeck, Gemeinde
  • Salzkotten, Stadt
  • Sassenberg, Stadt
  • Schalksmühle, Gemeinde
  • Schieder-Schwalenberg, Stadt
  • Schleiden, Stadt
  • Schloß Holte-Stukenbrock, Stadt
  • Schöppingen, Gemeinde
  • Schwalmtal, Gemeinde
  • Schwelm, Stadt
  • Schwerte, Stadt
  • Selfkant, Gemeinde
  • Sendenhorst, Stadt
  • Siegen, Stadt
  • Siegen-Wittgenstein, Kreis
  • Simmerath, Gemeinde
  • Soest, Stadt
  • Sonsbeck, Stadt
  • Sprockhövel, Stadt
  • Steinfurt, Stadt
  • Steinfurt, Kreis
  • Steinhagen, Gemeinde
  • Steinheim, Stadt
  • Stemwede, Gemeinde
  • Stolberg (Rhld.), Stadt
  • Südlohn, Gemeinde
  • Sundern (Sauerland), Stadt
  • Titz, Gemeinde
  • Troisdorf, Stadt
  • Übach-Palenberg, Stadt
  • Uedem, Gemeinde
  • Velbert, Stadt
  • Velen, Stadt
  • Verl, Stadt
  • Vettweiß, Gemeinde
  • Viersen, Stadt
  • Vlotho, Stadt
  • Voerde (Niederrhein), Stadt
  • Wadersloh, Gemeinde
  • Waldfeucht, Gemeinde
  • Warburg, Stadt
  • Warendorf, Stadt
  • Warstein, Stadt
  • Wassenberg, Stadt
  • Wegberg, Stadt
  • Welver, Gemeinde
  • Wenden, Gemeinde
  • Werl, Stadt
  • Wermelskirchen, Stadt
  • Wesel, Kreis
  • Wesel, Stadt
  • Westerkappeln, Gemeinde
  • Wetter (Ruhr), Stadt
  • Wettringen, Gemeinde
  • Wickede (Ruhr), Gemeinde
  • Willebadessen, Stadt
  • Willich, Stadt
  • Wilnsdorf, Gemeinde
  • Windeck, Gemeinde
  • Winterberg, Stadt
  • Wülfrath, Stadt
  • Wuppertal, Stadt
  • Xanten, Stadt
  • Zülpich, Stadt