Go4Bauland: Weitere 16 Kommunen werden bei der Brachflächen-Aktivierung für mehr Wohnungsbau unterstützt
Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Die Nordrhein-Westfalen-Initiative „Go4Bauland“ unterstützt Städte und Gemeinden bei der Aktivierung von ungenutzten Grundstücken, um Brachflächen wieder zu Bauflächen werden zu lassen. Nach einem Aufrufverfahren stehen jetzt die ausgewählten Kommunen für 2026 fest: Mit Emsdetten, Solingen, Gladbeck, Heinsberg, Wesel, Datteln, Weeze, Viersen, Wuppertal, Bergisch Gladbach, Beelen, Herten, Senden, Hamm, Lippstadt und Espelkamp profitieren diese Städte und Gemeinden ab sofort von dem landeseigenen Unterstützungsinstrument. Ihnen zur Seite wird die landeseigene Entwicklungsgesellschaft NRW.URBAN gestellt, die im Auftrag des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen das Programm umsetzt.
„Brachflächen sind die offenen Wunden unserer Städte und Gemeinden. Mit ‚Go4Bauland‘ sollen diese Wunden geschlossen und Brachflächen wieder zu Bauflächen werden. Die weiteren 16 Kommunen werden mit Know-how und Personal seitens NRW.URBAN unterstützt: Es geht um rund 127 Hektar Fläche, die aktiviert werden wollen“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung.
Bisher werden 137 Kommunen mit 387 Standorten und einem Entwicklungspotenzial von rund 2.077 Hektar Fläche durch die landeseigene Entwicklungsgesellschaft NRW.URBAN bei der Reaktivierung von Grundstücken unterstützt.
Mit „Go4Bauland“ klärt NRW.URBAN im Auftrag des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen die zu einer Aktivierung notwendigen Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel planungsrechtliche und wirtschaftliche Möglichkeiten.
Die Nordrhein-Westfalen-Initiative „Go4Bauland“ setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen:
- Bau.Land.Partner: Bei „Bau.Land.Partner“ werden die Nachfolgenutzungen für Flächen geprüft, die sich im privaten Eigentum befinden und zu denen bislang keine Eignung hinsichtlich einer neuen Entwicklungsperspektive erzielt werden konnte. „Bau.Land.Partner“ dient hier als neutraler Moderator und strebt eine Einigung zwischen Kommune und Eigentümer zur künftigen Nutzung einer Fläche an. Typische Beispiele für die Unterstützung durch „Bau.Land.Partner.“ sind brachliegende Freiflächen im Siedlungszusammenhang. Daneben gibt es in vielen Kommunen ehemalige Gewerbe- oder Industrieareale mit unklaren Perspektiven, die Bodenuntersuchungen erfordern oder Rückbaukosten verursachen.
- Bau.Land.Partner+: Bei „Bau.Land.Partner+“ werden Flächen betrachtet, die einen erhöhten Aufklärungsbedarf haben und ohne fundierte Planungen und eine Förderperspektive nicht reaktiviert werden können. Kommunen können Gutachten und Untersuchungen in Auftrag geben. Die Finanzierung erfolgt mit einem kommunalen Eigenanteil.
- Bau.Land.Potential: „Bau.Land.Potential“ unterstützt Kommunen bei der Inventur von Flächen im Stadtgebiet. Gemeinsam werden städtebauliche Entwicklungsperspektiven sowie Planungskonzepte erarbeitet. Darüber hinaus wird eine Standortpriorisierung mit Handlungsempfehlung erstellt.
Weitere Informationen zu „Go4Bauland“ finden Sie unter https://www.mhkbd.nrw/themenportal/landesinitiative-go4bauland
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen
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