Bau

Engers historisches Herzstück bekommt neuen Schwung: 2,1 Millionen Euro für die Innenstadt

26.10.2026

Ministerin Scharrenbach: Enger verbindet Geschichte mit Zukunft

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung teilt mit:

Der historische Ortskern der Widukindstadt Enger im Kreis Herford wird mit rund 2,1 Millionen Euro aus der Städtebauförderung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes weiter gestärkt und zukunftsfähig gestaltet. Steinstraße, Renteistraße und Barmeierplatz werden aufgewertet, Wege barrierefrei gestaltet und das denkmalgeschützte „Haus Kelle“ erhält eine neue Nutzung. Ministerin Ina Scharrenbach übergab hierzu den Förderbescheid an die Stadt Enger.

Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung Ina Scharrenbach: „Der historische Ortskern ist das Herzstück von Enger. Und dieses Herzstück bekommt neuen Schwung. Mit rund 2,1 Millionen Euro machen wir aus Straßen und Plätzen wieder Orte, an denen Menschen gerne zusammenkommen. Steinstraße, Renteistraße und Barmeierplatz werden neugestaltet und barrierefrei. Das denkmalgeschützte ‚Haus Kelle‘ bekommt eine neue Zukunft: Im Erdgeschoss entsteht ein ‚Haus der Kulturen‘, darüber finden das Standesamt und weitere Büros der Stadt ihren Platz. Das zeigt: Städtebauförderung schafft keine Kulissen, sondern Orte, an denen das Leben stattfindet. Wir bewahren, was Heimat ausmacht, und erneuern, was Zukunft braucht. Seit 2012 sind rund 6,3 Millionen Euro in den Ortskern geflossen. Enger zeigt eindrucksvoll, wie aus Förderung Schritt für Schritt Zukunft wird.“

Stefan Böske, Bürgermeister der Stadt Enger: „Unsere Innenstadt ist deutlich in die Jahre gekommen. Durch die finanzielle Unterstützung des Landes können wir sie zeitgemäß umgestalten und zukunftsfähig machen!“

Stück für Stück zu einer lebendigen Innenstadt

Die Neugestaltung der Straßen und Plätze erfolgt in vier Bauabschnitten. Ziel ist es, den historischen Ortskern als attraktiven Mittelpunkt der Stadt weiterzuentwickeln – mit mehr Aufenthaltsqualität, barrierefreien Wegen und neuen Nutzungsmöglichkeiten für historische Gebäude. Die Gesamtmaßnahme ist bis zum 31. Dezember 2030 angelegt.

Die Grundlage für die weitere Entwicklung des Ortskerns bildet das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept „Ortskern Enger 2025+“ aus dem Jahr 2020. 

Hintergrund

  • Die Städtebauförderung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes unterstützt Kommunen dabei, ihre Innenstädte und Ortszentren zu stärken, historische Bausubstanz zu bewahren und öffentliche Räume aufzuwerten.
     
  • Im Städtebauförderprogramm Nordrhein-Westfalen 2026 stehen rund 356 Millionen Euro für 139 Projekte in 117 Kommunen bereit. Allein im Regierungsbezirk Detmold werden 20 Projekte mit insgesamt 27,3 Millionen Euro unterstützt.
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