Das neue Nordrhein-Westfalen-Portal wird zentrale Anlaufstelle für digitale Verwaltungsleistungen
Ministerin Scharrenbach: Ein Meilenstein für die digitale Verwaltung
Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Nordrhein-Westfalen setzt einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen, digitalen Verwaltung um: Mit dem neuen „Nordrhein-Westfalen-Portal“ wird erstmals ein zentraler digitaler Zugang zu Verwaltungsleistungen des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kommunen und des Bund geschaffen. Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen erhalten künftig eine einzige, intuitive Anlaufstelle, um Informationen zu Anträge zu finden, Anträge zu stellen und Verwaltungsleistungen online zu nutzen. Ein erster Prototyp wurde am Donnerstag, 5. März 2026, im Ausschuss für Bauen, Wohnen und Digitalisierung des Landtages vorgestellt.
„Das Projekt ‚Portalkonsolidierung: Das Nordrhein-Westfalen-Portal‘ steht für einen grundlegenden Modernisierungsschub in der digitalen Verwaltung unseres Landes. Bislang gleicht die digitale Verwaltungslandschaft häufig einem Gebäude mit vielen verschiedenen Türen: Wer ein Anliegen hat, muss oft erst herausfinden, welche Tür die richtige ist – ein Fachportal hier, ein Serviceportal dort, vielleicht noch ein kommunales Angebot. Nicht selten führt der Weg durch mehrere Eingänge, bevor das eigentliche Ziel erreicht ist. Das künftige ‚Nordrhein-Westfalen-Portal‘ schafft Klarheit: Künftig gibt es einen zentralen Eingang, der Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen direkt zum richtigen Service führt. Statt sich durch verschiedene Portale zu navigieren, genügt ein Einstiegspunkt, der den Weg zum passenden Angebot weist. Herzstück des neuen Angebots ist eine intelligente, KI-gestützte natürlichsprachliche Suche. Nutzerinnen und Nutzer können ihr Anliegen einfach beschreiben und erhalten sofort passende Informationen sowie direkte Zugänge zu den entsprechenden Online-Diensten – unabhängig davon, ob diese vom Land, einer Kommune oder vom Bund angeboten werden. Damit wird Nordrhein-Westfalen Vorreiter für eine neue Generation nutzerfreundlicher Online-Verwaltung. Der Prototyp hat heute das Licht der Welt erblickt, nun geht es mit viel Detailarbeit weiter,“ so Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung.
Das Nordrhein-Westfalen-Portal steht zugleich für eine neue technologische Infrastruktur. Durch die Zusammenführung technischer Basisdienste und die Standardisierung von Online-Anträgen sollen Verwaltungsprozesse effizienter und schneller werden. Gleichzeitig soll eine skalierbare Cloud-Infrastruktur die Nutzung moderner Technologien wie Künstlicher Intelligenz, Video-Ident-Verfahren oder digitale Beratungsangebote per Videochat ermöglichen.
Auch die Integration zukünftiger europäischer Identitätslösungen – etwa der EUDI-Wallet – ist bereits vorgesehen. Dadurch können Bürgerinnen und Bürger perspektivisch ihre Identität und Nachweise bequem über das Smartphone nutzen und Verwaltungsverfahren vollständig digital abwickeln.
Mit der Portalkonsolidierung setzt Nordrhein-Westfalen ein klares Signal für Innovation, Effizienz und Bürgernähe. Die neue Plattform wird zur digitalen Eingangstür der Verwaltung im größten Bundesland Deutschlands – und schafft die Grundlage für eine Verwaltung, die einfacher, schneller und konsequent auf die Bedürfnisse der Menschen ausgerichtet ist.
Das bisherige „Serviceportal.NRW“ soll durch eine zentrale Landing-Page des „Nordrhein-Westfalen-Portals“ ersetzt werden.
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen
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Deutschland
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