Bau

Bezahlbares Wohnen hat Bestand: 51 Millionen Euro für Duisburger City Wohnpark

18.09.2026

Ministerin Scharrenbach: Wir bringen den Klimaschutz ins Haus und halten die Mieten bezahlbar

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung teilt mit:

Nordrhein-Westfalen investiert in modernen Wohnraum und sichert bezahlbare Mieten: Mit 51 Millionen Euro aus der öffentlichen Wohnraumförderung unterstützt das Land die umfassende Modernisierung des City Wohnparks in Duisburg-Hochfeld. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft GEBAG hat das Quartier mit 421 Wohnungen bei einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 58 Millionen Euro weiterentwickelt. Rund 395 Wohnungen sind öffentlich gefördert und damit langfristig für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen gesichert.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Wir bringen den Klimaschutz ins Haus und halten die Mieten bezahlbar. Mit 51 Millionen Euro aus der öffentlichen Wohnraumförderung geben wir dem City Wohnpark eine Zukunft, von der die Menschen vor Ort profitieren. Wir erhalten wertvolle Bausubstanz, verbessern die Wohnqualität und stärken die Nachbarschaft. So wird aus grauer Energie eine goldene Investition in bezahlbares Wohnen. Die Modernisierung des City Wohnparks steht beispielhaft für den Anspruch der öffentlichen Wohnraumförderung in Nordrhein-Westfalen: Wohnungen, die sicher, ökologisch-sauber und für die Menschen bezahlbar sind.“

Mit 12 Milliarden Euro von 2023 bis 2027 stellt die Landesregierung so viel Geld wie nie zuvor für die Schaffung und Sicherung von bezahlbarem Wohnraum bereit und ist damit der Stabilitätsanker für die Bau- und Wohnungswirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Die Modernisierungsförderung verbindet energetische Verbesserungen mit höherer Wohnqualität und sichert zugleich die Bezahlbarkeit der Mieten.

Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg: „Die Modernisierung des City Wohnparks ist eine Investition, die ganz unmittelbar den Menschen hier in Hochfeld zugutekommt. Bausubstanz zu erhalten und Bestand in dieser Form aufzuwerten ist gut für das Klima – und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.“

Winand Schneider, Geschäftsführer der GEBAG: „Ein Projekt dieser Größenordnung lässt sich nur gemeinsam erfolgreich umsetzen. Entscheidend war für uns deshalb die verlässliche und konstruktive Zusammenarbeit mit allen Projektpartnern – von den Planern und ausführenden Unternehmen bis zu den beteiligten Stellen der öffentlichen Wohnraumförderung. Besonders die enge Abstimmung mit der NRW.BANK und der Bewilligungsbehörde hat dazu beigetragen, die umfangreiche Modernisierung auf eine tragfähige finanzielle Grundlage zu stellen. Dafür gilt allen Beteiligten unser ausdrücklicher Dank. Mein Dank gilt besonders auch unseren Mieterinnen und Mietern für ihre Geduld und ihr Verständnis sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren großen Einsatz.“

Alexander Rychter, Verbandsdirektor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen: „Der City Wohnpark zeigt, wie bestehende Wohnquartiere zukunftsfähig weiterentwickelt werden können. Die Modernisierung erhöht die Wohnqualität und trägt zur Verbesserung der Energieeffizienz der Gebäude bei. Zudem leistet sie einen Beitrag dazu, bezahlbares Wohnen langfristig zu sichern. Gerade in angespannten Wohnungsmärkten sind solche Investitionen unverzichtbar. Damit Wohnungsunternehmen diesen Weg weitergehen können, brauchen sie Planungssicherheit und eine verlässliche öffentliche Förderung, für die Nordrhein-Westfalen seit Jahren wichtige Impulse setzt.“

Nordrhein-Westfalen investiert in modernen Wohnraum und sichert bezahlbare Mieten: Mit 51,1 Millionen Euro und einem Tilgungsnachlass von rund 11,1 Millionen Euro aus Mitteln der öffentlichen Wohnraumförderung hat das Land die umfassende Modernisierung des City Wohnparks in Duisburg-Hochfeld unterstützt.

Mehr Wohnqualität für ein ganzes Quartier

Der zwischen 1969 und 1972 errichtete City Wohnpark umfasst 16 Gebäude mit 421 Wohnungen und rund 30.000 Quadratmetern Wohnfläche. Die Modernisierung wurde in vier Bauabschnitten umgesetzt. Nach rund fünfeinhalb Jahren Bauzeit sind die Arbeiten weitgehend abgeschlossen.

Rund 29.000 Quadratmeter Fassadenfläche wurden energetisch ertüchtigt, Gebäudehüllen verbessert und Fenster erneuert beziehungsweise modernisiert. Hauseingänge und Treppenhäuser wurden aufgewertet und die Zugänglichkeit verbessert.

Zusätzlich modernisierte die GEBAG nach Auszügen 96 Wohnungen auch im Inneren. Diese Maßnahmen finanzierte das Unternehmen selbst; sie waren nicht Bestandteil der öffentlichen Fördersumme.

Mehr Raum für Begegnung und Nachbarschaft

Auch das Wohnumfeld wurde aufgewertet. Neue Spiel-, Fitness- und Aufenthaltsbereiche schaffen zusätzliche Möglichkeiten für Begegnung und Nachbarschaft. Das Freiraumkonzept knüpft an die vorhandenen Grün- und Baumbestände an. Übersichtlichere Wege, bessere Sichtbeziehungen und eine angepasste Beleuchtung sollen Angsträume reduzieren und das Sicherheitsempfinden verbessern. Das Quartiersbüro der GEBAG sichert darüber hinaus die Präsenz des Unternehmens vor Ort.

Bestandserhalt ist auch Klimaschutz

Nach einer projektbegleitenden Untersuchung konnten durch den Erhalt der vorhandenen Bausubstanz gegenüber einem Abriss und Ersatzneubau knapp 15.000 Tonnen CO₂ rechnerisch vermieden werden.

Referat Presse und Soziale Medien

Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen
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